Verkommt die Musik durch das Internet?

MDS²
hmm Top 100 bei beatport...
ist so ne sache find ich. Es ist ja gar net so schwer gutes zu finden.
Bei Top100 lass ich meistens auch viel mist liegen, dass ist jedem sein
geschmack. Schau einfach nach labels, artists usw.
zudem klick ich mich auch durch die charts durch weil da gibts auch vielfältige sachen und sobald ich was gefunden habe was mir gefällt schau ich direkt auf das label, interpreten, remix artist usw.
da kann man sich ewig durchklicken und man findet immer tolle sachen.
für massencharts im housebereich geh ich in amazon rein,
such mir die tracklist der neusten Minstry of Sound, Kontor, Sunshinelive usw. sampler und hör da die tracks an. so hab ich ruckzuck kommerz oder partybürner ( meistens )

im minimal bereich ist das wieder anderes da gibts einfach viel monotones und man muss viel suchen um dann das zu finden was man wirklich will ( bei mir kann das nur nen kleiner part sein da ich Traktor 3 mit 4 Decks nutze, 2 per Traktor Scratch, 2 Per Midicontroller, dann noch einen für die Loops und Effekte )
yves
Ich denke nicht das es das zerstört sondern fördert! Es gibt Shop's die sich auf eine bestimmten Bereich spezialisieren können und somit den Käufern und den Produzenten / Dj ermöglichen viel mehr Publikum zu erreichen.

MfG, yves
Charlieth18
Zitat:
Original von bndkt
Servus,

Ich suche gerade Musik für ein Geburtstag von nem Kumpel und shop grad bei Beatport...

Ich bin in den letzten 2 Monaten ziemlich in Richtung Minimal gegangen und deswegen hab ich hier rat gesucht bzw. schau grad die Top100 von Beatport an...

Das Internet bereichert bestimmt sehr die Musikszene, weil sich viele nicht so bekannte Produzenten gegenseitig helfen, Tracks austauschen, etc. oder DJs Noobs wie mir bei dem Equitment bzw. die ersten Schritte zum auflegen geholfen haben...

Aber zerstört das Internet nicht irgendwie auch die Vielfalt der Musikszene?
Langsam wundert es mich nicht, dass ich in Clubs, die "Elektro House" (lustige bezeichnung) spielen und im Monat verschiedene DJs auflegen, trozdem relativ viele gleiche Lieder hör...

Man muss sich ja nicht mehr die Mühe machen, alle Tracks durch zu hören, sondern muss nur immer wieder die Top100 bei deejay.de oder Beatport anschauen...

ist es wirklich so banal geworden?

greez Benny


interessanter aspekt. allerdings zu übertrieben mit angst besetzt. In der minimal und techno szene geht es sogar eher darum undergroundtracks auszupacken. no released and stuff. Cool ist das was keiner kennt. in der house szene weiss ich das nicht. aber n der komerz szene. da wollen die leute das hören was man mitsingen kann oder halt kennt. weisst du wie lange ein track braucht um in die minimal top100 zu kommen? im durchschnitt 2 monate. Beatport ist keine gute anlaufstelle wenn man auf dem aktuellsten stand sein will. Besser sind andere websides wo nur vinyl verkauft wird. die tracks sind beispielsweise auch viel seltener zu hören als die leider aus den mp3 charts. is ja auch klar. Oder man hat halt connections oder andere zugängeAugenzwinkern . Ausserdem, banal ? minimal szene und banal? komerz szene ,elektro house szene sicherlich, aber nicht die minimal techno ecke. ich bin froh das sich jeder so viel mühe gibt so viel anders zu sein als alle anderen. im musiktechnischen bereich und halt alles was dazu gehört. das find ich toll und liebe diese szene dafür, dass sie so vielfältig und unterschiedlich ist. cheers Augenzwinkern
Charlieth18
Zitat:
Original von Unknown
. Heute reicht es aus, wenn man sich ein Bundle Paket von Native holt, wo man alle Instrumente "abbilden" kann, vorausgesetzt man hat ein Computer, was heute standard ist.
Die Produzenten sind auch nicht mehr auf Qualität aus, sondern auf Quantität.


das kann ich nicht wirklich vertreten. produzieren ist eine kunst! auch wenn heute wenig hardware benötigt wird. Labels setzten auch in vergangenheit immer mehr gewicht auf quantität. allerdings brauchst du einen erheblichen anteil von qualität um überhaupt beachtet zu werden.
So einfach wie du das darstellst ist es zum glück nicht. Der besitzer von traumschallplatten (riley Rheinhold) hat mir mal gesagt, dass die meisten, und das sind 98% trotz der heute scheinbar einfachen möglichkeit was zu produzieren , trotzdem 6 - 10 jahre brauchen Augenzwinkern Bei den großen labels steht meiner meinung nach qualität und subjektivität im geschmack im vordergrund. Minus , bpitch usw.... was da released wird ist topware. Es ist eine absolute kunst das musikalische Denken und fühlen auf den pc zu übertragen. Es ist wie als wenn man ein instrument lernt. oder sogar mehrere gleichzeit. Dabei gut oder sehr gut zu sein, ist eine kunst. Sicherlich spielt menge eine rolle. aber man bewirbt sich beispielsweise nicht nur mit 2 tracks bei einem label großes Grinsen
Starskie
Zitat:
Original von Charlieth18
Zitat:
Original von Unknown
. Heute reicht es aus, wenn man sich ein Bundle Paket von Native holt, wo man alle Instrumente "abbilden" kann, vorausgesetzt man hat ein Computer, was heute standard ist.
Die Produzenten sind auch nicht mehr auf Qualität aus, sondern auf Quantität.


das kann ich nicht wirklich vertreten. produzieren ist eine kunst! auch wenn heute wenig hardware benötigt wird. Labels setzten auch in vergangenheit immer mehr gewicht auf quantität. allerdings brauchst du einen erheblichen anteil von qualität um überhaupt beachtet zu werden.
So einfach wie du das darstellst ist es zum glück nicht. Der besitzer von traumschallplatten (riley Rheinhold) hat mir mal gesagt, dass die meisten, und das sind 98% trotz der heute scheinbar einfachen möglichkeit was zu produzieren , trotzdem 6 - 10 jahre brauchen Augenzwinkern Bei den großen labels steht meiner meinung nach qualität und subjektivität im geschmack im vordergrund. Minus , bpitch usw.... was da released wird ist topware. Es ist eine absolute kunst das musikalische Denken und fühlen auf den pc zu übertragen. Es ist wie als wenn man ein instrument lernt. oder sogar mehrere gleichzeit. Dabei gut oder sehr gut zu sein, ist eine kunst. Sicherlich spielt menge eine rolle. aber man bewirbt sich beispielsweise nicht nur mit 2 tracks bei einem label großes Grinsen


WORD Alter ! so ist es ... ich habe 5 !!! Jahre gebracuht , bis ich das was ich im kopf habe auch wirklich in ein stück musik verwandeln kann das chancen am markt hat. Das ist einfahc so du musst tricks und kniffe lernen, ohne die es nich geht, das is echt wie ien instrument lernen , und ich lerne bei jeder session weiter . aber : ES IST SO GEIL !!!! smile
paraz*
Die Frage ist ja auch immer, was mit "geschafftt" gemeint ist. Für den einen (und das sollte eigentlich nicht der Anspruch sein) reicht es, einmal eine "Granate" abzuliefern, die Gott und die Welt hört, á la Discoboys o.Ä.. Aber da wird glaube ich die Musik eher danach ausgerichtet, was dem Großteil der Hörer derzeit am besten gefällt. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass man nicht unbedingt die Musim produziert, die man selber gerne machen würde. Wenn letzteres der Anspruch ist, denke ich schon, dass man eine ganze Zeit braucht, um genau das am Rechner zu produzieren, was man auch im Kopf hat. Im ersteren Fall gibt es diese Komplexität nicht, da man nur im Kopf hat, was den Hörern derzeit gefällt und nach diesen "Richtlinien" einen neuen Track produziert.
Stellenweise hängt das auch sehr stark vom Label ab: Ich habe bspw. noch nie irgendeinen Mist gehört, der auf Labels wie Freerange, Sonar Kollektiv, Plastic City usw. released wurde.

Ich denke, es ist liegt immer am eigenen Anspruch, den man hat. Und wenn dieser hoch ist, dann dauert es, aber dann kommt auch ein Ergebnis heraus, mit dem man selbst sowie die Labels, die sich dafür interessieren, zufrieden sind.
kafenzmeister
Zitat:
Original von paraz*
Im ersteren Fall gibt es diese Komplexität nicht, da man nur im Kopf hat, was den Hörern derzeit gefällt und nach diesen "Richtlinien" einen neuen Track produziert.


setz dich mal hin mit dem gedanken nen hit zu machen.
wird zu 99% nicht klappen weil mans der nummer anmerken wird.

die richtig dicken hits sind auch fast immer was überraschendes.
heater, 3tage wach, usw

wenn du zurück guckst was für lieder die richtig dicken erfolge waren sind das alles einzigartige nummern.
'for you' von discoboys kam auch mehr oder weniger aus dem nichts und hat halt genau aus dem grund so wunderbar funktioniert.
Charlieth18
Zitat:
Original von kafenzmeister
Zitat:
Original von paraz*
Im ersteren Fall gibt es diese Komplexität nicht, da man nur im Kopf hat, was den Hörern derzeit gefällt und nach diesen "Richtlinien" einen neuen Track produziert.


setz dich mal hin mit dem gedanken nen hit zu machen.
wird zu 99% nicht klappen weil mans der nummer anmerken wird.

die richtig dicken hits sind auch fast immer was überraschendes.
heater, 3tage wach, usw

wenn du zurück guckst was für lieder die richtig dicken erfolge waren sind das alles einzigartige nummern.
'for you' von discoboys kam auch mehr oder weniger aus dem nichts und hat halt genau aus dem grund so wunderbar funktioniert.


seh ich genau so. Selbst die hits sind tolle anspruchsvolle produktionen und waren zum zeipunkt des release dates individuell Zunge raus
Starskie
Zitat:
Original von paraz*
Die Frage ist ja auch immer, was mit "geschafftt" gemeint ist. Für den einen (und das sollte eigentlich nicht der Anspruch sein) reicht es, einmal eine "Granate" abzuliefern, die Gott und die Welt hört, á la Discoboys o.Ä.. Aber da wird glaube ich die Musik eher danach ausgerichtet, was dem Großteil der Hörer derzeit am besten gefällt. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass man nicht unbedingt die Musim produziert, die man selber gerne machen würde. Wenn letzteres der Anspruch ist, denke ich schon, dass man eine ganze Zeit braucht, um genau das am Rechner zu produzieren, was man auch im Kopf hat. Im ersteren Fall gibt es diese Komplexität nicht, da man nur im Kopf hat, was den Hörern derzeit gefällt und nach diesen "Richtlinien" einen neuen Track produziert.
Stellenweise hängt das auch sehr stark vom Label ab: Ich habe bspw. noch nie irgendeinen Mist gehört, der auf Labels wie Freerange, Sonar Kollektiv, Plastic City usw. released wurde.

Ich denke, es ist liegt immer am eigenen Anspruch, den man hat. Und wenn dieser hoch ist, dann dauert es, aber dann kommt auch ein Ergebnis heraus, mit dem man selbst sowie die Labels, die sich dafür interessieren, zufrieden sind.


na gottseidank bin ich plastic city artist Augenzwinkern
paraz*
Zitat:
Original von Starskie
Zitat:
Original von paraz*
Die Frage ist ja auch immer, was mit "geschafftt" gemeint ist. Für den einen (und das sollte eigentlich nicht der Anspruch sein) reicht es, einmal eine "Granate" abzuliefern, die Gott und die Welt hört, á la Discoboys o.Ä.. Aber da wird glaube ich die Musik eher danach ausgerichtet, was dem Großteil der Hörer derzeit am besten gefällt. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass man nicht unbedingt die Musim produziert, die man selber gerne machen würde. Wenn letzteres der Anspruch ist, denke ich schon, dass man eine ganze Zeit braucht, um genau das am Rechner zu produzieren, was man auch im Kopf hat. Im ersteren Fall gibt es diese Komplexität nicht, da man nur im Kopf hat, was den Hörern derzeit gefällt und nach diesen "Richtlinien" einen neuen Track produziert.
Stellenweise hängt das auch sehr stark vom Label ab: Ich habe bspw. noch nie irgendeinen Mist gehört, der auf Labels wie Freerange, Sonar Kollektiv, Plastic City usw. released wurde.

Ich denke, es ist liegt immer am eigenen Anspruch, den man hat. Und wenn dieser hoch ist, dann dauert es, aber dann kommt auch ein Ergebnis heraus, mit dem man selbst sowie die Labels, die sich dafür interessieren, zufrieden sind.


na gottseidank bin ich plastic city artist Augenzwinkern


mensch, deshalb schreibe ich diesen Beitrag doch! Augenzwinkern
digi
Zitat:
Original von InnerCity

....Wenn ich stöbere muss ich mir sehr wohl viel Müll anhören....


das ist eine ganz normaler vorgang für einen dj. besonders am anfang,
wenn er noch nicht weiß, was er wirklich will. vor ein paar jahren
mußte ich mir halt viele platten anhören und habe vielleicht 10%
davon gekauft. in der zeit, wo ich eine platte aus dem regal gezogen
habe, zum 1210er gegangen bin, die scheibe ausgepackt habe und ein
paar stellen angespiel habe um zu entscheiden ob es mir gefällt, habe
ich bestimmt schon 3 - 4 mp3 durchgezappt.
als anfänger fällt man in einem shop auch schnell auf einen verkaufs-
orientierten plattendealer rein, der dir ins ohr worte wie limited oder
die muß du umbedingt haben flüster.
die suche in guten webshops ist auch einfacher, weil es verschiedene
möglichkeiten gibt, den shop zu durchleuchten. in den meisten
plattenläden stehen die scheiben nach lable sortiert. im webshop
kann man über diverse top listen (deep, house, funky....) suchen
und bei vielen tracks stehen noch gute empfehlungen dabei.
der nächste vorteil ist, ein richtig geiler mp3 track ist nicht gerade
ausverkauft, wenn ich den shop betrete. dann gibt es nicht überall
wirklich gute plattenläden. vor ein paar jahren gab es noch in jeder
stadt ab ca. 100.000 einwohner einen laden, aber wirklich gute
läde ware da die seltenheit. d.h. z.b. für mich, ich mußte immer nach
hamburg fahren (3 std. fahrzeit = ca. 300 mp3 durchgezappt).
heute kann ich weltweit zu jeder tageszeit (halt wenn ich wirklich
in laune bin) shoppen. also ich bin sehr zufrieden. smile
~unicx~
Zitat:
Original von digi

das ist eine ganz normaler vorgang für einen dj. besonders am anfang,
wenn er noch nicht weiß, was er wirklich will. vor ein paar jahren
mußte ich mir halt viele platten anhören und habe vielleicht 10%
davon gekauft. in der zeit, wo ich eine platte aus dem regal gezogen
habe, zum 1210er gegangen bin, die scheibe ausgepackt habe und ein
paar stellen angespiel habe um zu entscheiden ob es mir gefällt, habe
ich bestimmt schon 3 - 4 mp3 durchgezappt.



yupp!! man findet im internet nur viel schneller etwas ob's jetzt gut oder schlecht is...
die auswahl & die auswahlmöglichkeiten sind nur enorm gestiegen!! Augenzwinkern

und meistens findet man den schrott zuerst ^^
digi
tja, so ist das nun mal. und wenn die gesamte musik der welt plötzlich
um längen besser wäre, würden die dj's immer noch nach was ganz
besonderem suchen.
djing ist arbeit, die viel spaß macht. Augenzwinkern
FinalDJs
Finde ich nicht...es ermöglicht einem neue Vertriebskanäle für seine Musik und sich mit Leute auszutauschen die die Liebe zur Musik teilen wie hier beispielsweise :-)