bndkt
Servus,
Ich suche gerade Musik für ein Geburtstag von nem Kumpel und shop grad bei Beatport...
Ich bin in den letzten 2 Monaten ziemlich in Richtung Minimal gegangen und deswegen hab ich hier rat gesucht bzw. schau grad die Top100 von Beatport an...
Das Internet bereichert bestimmt sehr die Musikszene, weil sich viele nicht so bekannte Produzenten gegenseitig helfen, Tracks austauschen, etc. oder DJs Noobs wie mir bei dem Equitment bzw. die ersten Schritte zum auflegen geholfen haben...
Aber zerstört das Internet nicht irgendwie auch die Vielfalt der Musikszene?
Langsam wundert es mich nicht, dass ich in Clubs, die "Elektro House" (lustige bezeichnung) spielen und im Monat verschiedene DJs auflegen, trozdem relativ viele gleiche Lieder hör...
Man muss sich ja nicht mehr die Mühe machen, alle Tracks durch zu hören, sondern muss nur immer wieder die Top100 bei deejay.de oder Beatport anschauen...
ist es wirklich so banal geworden?
greez Benny
...::rapid::...
| Zitat: |
Original von bndkt
Man muss sich ja nicht mehr die Mühe machen, alle Tracks durch zu hören, sondern muss nur immer wieder die Top100 bei deejay.de oder Beatport anschauen...
ist es wirklich so banal geworden? |
es werden sicherlich immer mehr, die das so machen (leider). ich für meinen teil finde es auch einfach nur beschämend, wenn ein dj seine platten nur nach den top 100 kauft. man muss schon seinen eigenen style entwickeln, und da gehört nun mal auch das ewige suchen nach bestimmten tracks mit dazu. viele sind dafür wahrscheinlich einfach nur zu faul und gehen nur die charts durch und denken, dass das schon rocken wird. dann kommt viell. noch anspruchloses publikum dazu, und die party ist perfekt.

(eigentlich traurig) finde sowas einfach nur erbärmlich.
joshua
tja,man muss sich halt entscheiden: kauft man sich nur die top100,ist dadurch charakterlos,kann aber nix beim publikum falsch machen ODER macht man sich die mühe,richtet sich nicht nach der top100 sondern sucht sich hier und da mal wieder ein etwas bekannteres,aber eig. ausschließlich unkommerzielles zeug aus,riskiert dann aber beim "simplen" publikum auf unverständnis zu stoßen.
meine antwort: ich mach letzteres und komm trotzdem gut beim publikum an,weil die trax die ich finde,einfach nur geil sind
fazit zum thema: das internet erleichtert es wannabe djs,aber auch den professionellen,um schneller an die neusten tracks zu kommen.
DJ Franklin
Das Internet erleichter eigentlich so alles was es gibt. Man findet schneller seine gesuchten tracks, kann viele sets von anderen (sowohl pros als auch anfänger) durchhören, hat immer die neusten musiknews, man kann sich tricks abschauen dank youtube (vorallem von peter hook

) , wissen muss man auch nix mehr, denn irgendjmd wird schon bescheid wissen im großen netz. und musik bekommt man in top quali auch noch recht günstig. Und da der mensch immer mehr will, sammelt man dann im monat 30 - 50 tracks, die zugegebenermassen nach 3-6 monaten kein schwein mehr kennt/intressiert.
Dabei gibt es verschiedene typen. Manche kaufen alles was rocken könnte, hauptsache der masse gefällt es. die anderen shopen wie früher im plattenladen, das was einem gefällt bloß halt im webrecordshop oder beim mp3shop und in einer masse, die jede archivierte datei irgendwo unpersönlich macht. ein Grund, warum ich mir trotz mp3 immernoch meine 10 platten im monat kaufe, die sich für mich am meisten lohnen.
Zu den Charts: Qualität setzt sich halt trotzdem irgendwie durch, und somit sind auch viele guten tracks mit in den top 100 der jeweiligen mp3shop oder vinylonlineshops dabei, ist ja nicht so dass die irgendwelche pubertierenden 14-16jährige bestimmen, sondern die djs, fans und freaks.
Es ist schon intressant immermal die jeweiligen charts durchzuschauen, jedoch sollte das nicht primär über das kaufverhalten entscheiden.
Eins fällt aber aufjedenfall auf. Es gibt ne masse an "tracks", die ihren zweck erfüllen, aber die richtigen "songs" die was neues aufzeigen, sich von der masse absetzen, oder einfach nur komplett "neu" klingen, gibt es mittlerweile nicht mehr so richtig. Und das ist auch irgendwie eine Folge von mp3 und digitalem deejaying. Die meisten Produzenten gehen auch nicht mehr das risiko ein, mal was neues zu versuchen, nen neuen sound zu entwickeln. da wird halt im pryda - deadmau5 - leger style produziert, weil man weiß, das kommt schon irgendwie hoch in die beatportcharts.
joshua
| Zitat: |
Original von DJ Franklin
Das Internet erleichter eigentlich so alles was es gibt. Man findet schneller seine gesuchten tracks, kann viele sets von anderen (sowohl pros als auch anfänger) durchhören, hat immer die neusten musiknews, man kann sich tricks abschauen dank youtube (vorallem von peter hook
) , wissen muss man auch nix mehr, denn irgendjmd wird schon bescheid wissen im großen netz. und musik bekommt man in top quali auch noch recht günstig. Und da der mensch immer mehr will, sammelt man dann im monat 30 - 50 tracks, die zugegebenermassen nach 3-6 monaten kein schwein mehr kennt/intressiert.
Dabei gibt es verschiedene typen. Manche kaufen alles was rocken könnte, hauptsache der masse gefällt es. die anderen shopen wie früher im plattenladen, das was einem gefällt bloß halt im webrecordshop oder beim mp3shop und in einer masse, die jede archivierte datei irgendwo unpersönlich macht. ein Grund, warum ich mir trotz mp3 immernoch meine 10 platten im monat kaufe, die sich für mich am meisten lohnen.
Zu den Charts: Qualität setzt sich halt trotzdem irgendwie durch, und somit sind auch viele guten tracks mit in den top 100 der jeweiligen mp3shop oder vinylonlineshops dabei, ist ja nicht so dass die irgendwelche pubertierenden 14-16jährige bestimmen, sondern die djs, fans und freaks.
Es ist schon intressant immermal die jeweiligen charts durchzuschauen, jedoch sollte das nicht primär über das kaufverhalten entscheiden.
Eins fällt aber aufjedenfall auf. Es gibt ne masse an "tracks", die ihren zweck erfüllen, aber die richtigen "songs" die was neues aufzeigen, sich von der masse absetzen, oder einfach nur komplett "neu" klingen, gibt es mittlerweile nicht mehr so richtig. Und das ist auch irgendwie eine Folge von mp3 und digitalem deejaying. Die meisten Produzenten gehen auch nicht mehr das risiko ein, mal was neues zu versuchen, nen neuen sound zu entwickeln. da wird halt im pryda - deadmau5 - leger style produziert, weil man weiß, das kommt schon irgendwie hoch in die beatportcharts. |
ein wahres wort!
Phonkybeat
| Zitat: |
Original von joshua
tja,man muss sich halt entscheiden: kauft man sich nur die top100,ist dadurch charakterlos,kann aber nix beim publikum falsch machen ODER macht man sich die mühe,richtet sich nicht nach der top100 sondern sucht sich hier und da mal wieder ein etwas bekannteres,aber eig. ausschließlich unkommerzielles zeug aus,riskiert dann aber beim "simplen" publikum auf unverständnis zu stoßen. |
Die Top 100 entstehen ja nicht aus dem NIchts !
DJ's (oder sonstige Musikliebhaber) kaufen Platten (Traxs) die sie gut finden, wenn die Platte (der Track) so gut ist das es vielen gefällt steigt sie in die Top 100.
Ist die Platte (der Track) aufgrund der Verkaufszahl schlechter geworden ?
Wieso wird man dadurch charakterlos ?
| Zitat: |
Original von DJ Franklin
Zu den Charts: Qualität setzt sich halt trotzdem irgendwie durch, und somit sind auch viele guten tracks mit in den top 100 der jeweiligen mp3shop oder vinylonlineshops dabei, ist ja nicht so dass die irgendwelche pubertierenden 14-16jährige bestimmen, sondern die djs, fans und freaks. |
genau so isses !
Mein

gilt allen DJ-Kollegen die es schaffen Wochenende für Wochenende, Party für Party ihr Publikum abfeiern zu lassen, egal ob die Ballermann, Schlager, Elektro, Techno, die Charts oder nur unbekannteste Promo-/Whitelabels spielen.
Ob ICH das dann gut finde ist ne ganz andere Sache.
Aufgrund der Vielzahl der Releases ist es jedoch auch mit/im Internet eigentlich unmöglich den Überblick zu behalten.
Also versuche ich durch Einsatz von Filtern (oder lesen von Genre-Charts) das für meinen Geschmack passende rauszufinden. Und das ist doch "eigentlich dasselbe" wie früher zum Plattenladen gehen, denn da hab ich mir auch nicht die komplette Wochenlieferung angehört, sondern hab mir nach Genres, Labels oder auch den Tips vor Ort gefiltert.
Die Kaufentscheidung treffe ich nach meinem subjektive Geschmack und die Partycrowd entscheidet beim nächsten Mal ob sich mein Geschmack mit einer möglichst großen (Schnitt)Menge Geschmack vor Ort deckt.
calciumkid
Ich sehe das ganze ähnlich wie Franklin...
Allerdings ist es für viele einfach leichter geworden mal eben n Track zu releasen der eig

gehört.
Nein mal ehrlich aber das Risiko ist auch für die ''Labels'' rel. gesunken seitdem es Seiten wie Beatport oder Djdownload gibt.
1. Lässt sich durchs Inet viel leichter vermarkten
2. Kaum Produktionskosten
3. Fast einen total homogenen Markt in denen keine Lokalfaktoren gelten
Man brauch im Onlineshopping ja praktisch schon keine ''Plattenfirmen'' mehr!
Unknown
Das Internet hat den Markt vergrößert, sowas nennt man Globalisierung.
Und der technische Fortschritt. Früher brauchte man Mengen an Hardware. Heute reicht es aus, wenn man sich ein Bundle Paket von Native holt, wo man alle Instrumente "abbilden" kann, vorausgesetzt man hat ein Computer, was heute standard ist.
Die Produzenten sind auch nicht mehr auf Qualität aus, sondern auf Quantität.
discoshit
Nicht zu letzt ist der DJ nun mal ein Dienstleister. Er muss dafür sorgen, dass der Laden brummt, die Leute Spaß haben und dann auch ordentlich Kohlen da lassen. Wenn man dann 0815-Elektro-Gefrikkel auflegen muss damit der Laden rockt, dann will ich dem Internet nicht die Schuld daran geben. Es ist eher der schlechte Geschmack des Publikums und ein Trend, der hoffentlich schnell wieder vorbei sein wird. Richtige Houseliebhaber gehen auf son Mist nicht ab.
Eigentlich ist es doch in allen Bereichen der Musik so. Beim Rock, wo es die eingefleischten Liebhaber gibt und die sich bestimmt genau so über die laschen Produktionen des Genres in den Charts aufregen. Oder im HipHop, wo die Generation Blumentopf sich nun über den Aggro-Berlin-Mist ärgern muss.
Qualität setzt sich durch und wenn man sich die TOP-DJ´s einmal anschaut, ist dort keiner dabei, der sich einfach die TOP100 bei Beatport saugt und ab gehter.
Für mich ist das Internet jedenfalls eine Bereicherung, da man in den guten alten Plattenläden nie so eine große Auswahl an vielfältigen Produktionen hat.
Wie man das Internet letzlich nutzt, bleibt jedem selber überlassen. Ich glaube aber nicht, dass ein TOP100-Käufer auf Dauer glücklich oder gar erfolgreich wird.
DJ Franklin
| Zitat: |
| Qualität setzt sich durch und wenn man sich die TOP-DJ´s einmal anschaut, ist dort keiner dabei, der sich einfach die TOP100 bei Beatport saugt und ab gehter. |
Naja aber seitdem manche Top DJs ihren Top 10 oder Top15 bei Mp3shops auflisten, und man diese mit einem Klick komplett runterladen kann, ist deren Einmaligkeit der Sets auch vorbei. Einzig die Whites und Promos, die sie eher als der normale Kunde zugeschickt bekommen, unterscheidet diese vom normalen DJ Pöbel. Vobei sich die Top DJs eher leisten können, ihren Style einfach durchzuziehen. Die Vermarktung läuft halt zu 50 % über den Namen, und zu 50 % vlt durch Qualität.
Don Rossi
Schlechte Musik gab es schon immer...dem Internet haben wir aber zu verdanken, dass wir jetzt auch in den eher zweifelhaften Genuss kommen sie kaufen zu können.
Jeder DJ hat seinen Anspruch...nicht jeder Anspruch lässt sich aber auch mit dem Job verbinden. Ein DJ in einer Großraumdisco hat oft einfach nicht das Publikum um unbekannte Sachen zu spielen, weil viel zu oft noch das Motto "Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht." allzu oft bittere Realität ist. Also muss er, um den Leuten zu gefallen aber nicht ewig die selben Tracks zu spielen, auf ähnlichen Sound wie bekannte Stücke (z.B. aus der Sparte Assilectro) zurückgreifen. Es war in der Musikgeschichte (eigentlich überall) schon immer so: Erfolgreiches wird kopiert...
Dem Internet jetzt daran die Schuld zu geben ist ein wenig zu einfach.
Denn wer sich heute Zeit nimmt durch mehr als nur einen Shop zu stöbern und es auch regelmäßig macht wird auch heute noch genug Stuff finden, der noch nicht in zig Playlists auftaucht. Dafür muss man sich aber eben öfter hinsetzen, als 1x die Woche um nicht 5 Stunden am Stück vor dem Rechner verbringen zu müssen.
Te'om
So ähnlich sehe ich das auch!
Das Internet ist bestimmt nicht daran schuld, dass der kulturelle Wert der Musik verloren geht, denn produziert wird die Musik immer noch von Menschen. Natürlich ist es einfacher ein Release zu veröffentlichen und wenn man zig- tausend Freunde und Klicks bei myspace hat, hat man auch ne gute Argumentationsgrundlage bei beatport und Co. Nur ist es dann an beatport zu selektieren und das machen die natürlich so, dass sie ihr Zeug effizient, Kostendeckend und am Ende auch Gewinnmaximierend verkaufen. Wenn dann liegt hier der Ansatzpunkt, denn das beatport ne Top100 aufstellt ist ja net verkehrt, damit wird dem Käufer die Suche erleichtert. Also warum darüber aufregen?
Wer nicht suchen will, greift in den Topf der 100 rein und wem mehr an seiner Plattenauswahl liegt der sucht den ganzen Long Tail entlang und am Besten noch woanders.
Beatport macht sich doch noch die Art&Weise wie wir das Internet nutzen zu Nutze, dafür kann man BEatport nicht verurteilen. Es liegt an Jedem selbst!
kafenzmeister
ich find durch das internet ist das niveau extrem gestiegen.
ok ich weiss nich genau was vor 5 jahren an tech-house, minimal und techno so abgegangen is, aber bin mir ziemlich sicher das das ganze relativ schwach besetzt war.
wenn man sich heutzutage anguckt in was für einer reihenfolge hammer sounds produziert werden, ist das fast schon unangenehm
man kommt kaum noch hinterher.
klar verbreitet sich durchs internet auch viel mist, aber das kann einem doch sowas von egal sein.
auf parties mit schlechten playlists muss man nich hingehen und kaufen muss man "die mit dem roten halsband" auch nich
es ist halt wie mit dem fernsehen, die dummen werden durchs internet noch dümmer, und die schlauen eben schlauer.
wie mein vorredner sagte "Es liegt an Jedem selbst!"
Dj cramp
| Zitat: |
Original von Don Rossi
Schlechte Musik gab es schon immer...dem Internet haben wir aber zu verdanken, dass wir jetzt auch in den eher zweifelhaften Genuss kommen sie kaufen zu können.
Jeder DJ hat seinen Anspruch...nicht jeder Anspruch lässt sich aber auch mit dem Job verbinden. Ein DJ in einer Großraumdisco hat oft einfach nicht das Publikum um unbekannte Sachen zu spielen, weil viel zu oft noch das Motto "Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht." allzu oft bittere Realität ist. Also muss er, um den Leuten zu gefallen aber nicht ewig die selben Tracks zu spielen, auf ähnlichen Sound wie bekannte Stücke (z.B. aus der Sparte Assilectro) zurückgreifen. Es war in der Musikgeschichte (eigentlich überall) schon immer so: Erfolgreiches wird kopiert...
Dem Internet jetzt daran die Schuld zu geben ist ein wenig zu einfach.
Denn wer sich heute Zeit nimmt durch mehr als nur einen Shop zu stöbern und es auch regelmäßig macht wird auch heute noch genug Stuff finden, der noch nicht in zig Playlists auftaucht. Dafür muss man sich aber eben öfter hinsetzen, als 1x die Woche um nicht 5 Stunden am Stück vor dem Rechner verbringen zu müssen. |
Seh ich 100 % genauso!
Das Internet ist in meinen Augen auch eine absolute Bereicherung. Man muss blos wissen wie man es nutzt. Und wie schon gesagt wurde: das liegt im Endeffekt daran wo man auflegt. Der Dj in der Großraumdisse muss eben das spielen was die Leute kennen... der Dj der in nem kleinen Untergrundclub auflegt wo die Leute bereit sind was Neues zu hören hat da schon mehr Spielraum. Hauptsache ist doch das die Leute feiern. Was nützt der undergroundigste Sound der garantiert in keiner Top 100 Liste zu finden ist wenn die Leute nicht drauf feiern ?
calciumkid
Irgendwer spielt auch in ner Grossraumdisse nen Track als erster :-D
Aber ihr habt vollkommen Recht... Finde es eigentlich schade aber deswegen sind ''Grossraumdissen'' Grossraumdissen und undergroundigere Clubs halt kleiner...
C&A hat auch n riesen Kaufhaus im gegensatz zu nem geschmeidigen Gap Store :-D
Back to Topic:
Es ist auf jeden Fall so, dass es für Low Budget Productions durchs Internet erheblich leichter geworden ist!
Wie Teom und Don Rossi es schon treffend beschrieben haben, liegt es aber nicht am Internet, sondern an den Musikschaffenden und zum gleichen Teil auch an den Usern, ob und wie sie damit umgehen!
InnerCity
Naja vor paar Jahren hat man als Kommerz-Fan auch einfach die Media Control Charts oder DDC als Kaufentscheidung nehmen können... jetzt ist es halt digital.
Mittlerweile kann aber jeder "Depp" mit fertigen Electro House-Loops und seine FL Studio-Crack rumhantieren und einen Track irgendwie zusammenstellen.
Bei Beatport ist deshalb auch soviel Müll weil man über digitale Vertriebe wie TrackByTrack z.B. einfach reinkommt. An sich ja super für einen Artist der kein Label findet aber eben auch Mist weil jetzt fast "jeder" bei iTunes/Beatport usw. rein kann.
| Zitat: |
Original von DJ Franklin
Die meisten Produzenten gehen auch nicht mehr das risiko ein, mal was neues zu versuchen, nen neuen sound zu entwickeln. da wird halt im pryda - deadmau5 - leger style produziert, weil man weiß, das kommt schon irgendwie hoch in die beatportcharts. |
Naja neuer Sound muss im Moment nicht unbedingt her, ich bin mit dem derzeiten Electro House vollkommen zufrieden

Laurent Wolf "No Stress" ist auch gerade draußen aber könnte genauso gut schon vor 3 Jahren rausgekommen sein. Der Stil ist erstmal nicht totzukriegen. ich wüßte auch nicht was "danach" kommen sollte... entweder wird's wieder Vocal- oder Disco-House oder schwappt mehr in die langweilige Trance-Richtung ab.
kafenzmeister
| Zitat: |
Original von InnerCity
Bei Beatport ist deshalb auch soviel Müll weil man über digitale Vertriebe wie TrackByTrack z.B. einfach reinkommt. An sich ja super für einen Artist der kein Label findet aber eben auch Mist weil jetzt fast "jeder" bei iTunes/Beatport usw. rein kann.
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in weit ist das ein problem ?
kaufen und hören musst du davon ja nix.
und ausserdem unterschätzt du glaube ich die arbeit die hinter nem track steht, selbst wenn er für dich vielleicht nicht besonders gut ist.
so einfach stellt kein anfänger nen sound her der dann erfolgreich ist.
aber insgesamt stimmt es schon, beatport ist die seite mit dem größten mistanteil.
InnerCity
| Zitat: |
Original von kafenzmeister
in weit ist das ein problem ?
kaufen und hören musst du davon ja nix. |
Wenn ich stöbere muss ich mir sehr wohl viel Müll anhören.
| Zitat: |
Original von kafenzmeister
und ausserdem unterschätzt du glaube ich die arbeit die hinter nem track steht, selbst wenn er für dich vielleicht nicht besonders gut ist.
so einfach stellt kein anfänger nen sound her der dann erfolgreich ist. |
Ja aber der Sprung in Beatport ist mit jedem x-beliebigen Track möglich, egal ob nun Hit oder eben im Kinderzimmer mit Construction Kits produziert.
Das verwässert halt die Qualität in den Portalen... insbesondere eben bei Beatport.