PunX
Legendärer Club macht zu
Tribehouse schließt Anfang Mai seine Pforten
Von DENISE BREIDBACH (quelle: www.tonight.de; RP)
Kurz vor Weihnachten gibt's ein traurige Nachricht für alle Nachtschwärmer: Nach 14 Jahren gehen am 3. Mai im Neusser Tribehouse die Lichter aus. Damit endet die Ära von einem der besten Clubs Deutschlands, der von zahlreichen DJ-Größen wie Sven Väth, WestBam, Tom Novy und Loco Dice gerockt wurde. TONIGHT hat mit Erik Ludwig, einem der drei Inhaber, gesprochen.
Gerüchte gab es schon länger, jetzt ist es offiziell - wie fühlt Ihr Euch?
Erik Ludwig: Die Gerüchte gibt es in der Tat schon sehr lange. Vor ungefähr 2 Jahren haben meine Partner (Bayram Avucu und Frank Klement, Anm. d. Red.) und ich angefangen, uns ernsthaft mit dem konkreten Ausstiegsgedanken zu befassen. Ab diesem Zeitpunkt haben wir auf Nachfrage immer wieder gesagt, dass wir das Tribehouse nicht mehr bis zu dem Sankt Nimmerleinstag betreiben wollen. Für uns war es die letzten Wochen natürlich schon etwas anstrengend, da wir großen Wert darauf gelegt haben, dass wir den konkreten Closing Termin so lange unter Verschluss halten, bis er ganz offiziell verkündet werden soll. Da es natürlich nicht besonders angenehm ist, ständig Fragen von Menschen auszuweichen, die einem nahe stehen, freuen wir uns jetzt umso mehr, dass der Tag der Verkündung hinter uns liegt. Jetzt überwiegt, bei aller Wehmut, natürlich die Freude auf die letzten Monate im Club und die Zeit danach, für die wir uns einiges vorgenommen haben.
Welche Gründe haben dazu geführt, dass das Tribehouse schließen wird?
Erik Ludwig: Das ist mit wenigen Worten erklärt. Das Tribehouse ist mit über 14 Jahren eine alte Dame. Bei uns hat so ziemlich jeder relevante DJ gespielt, die Location ist immer wieder komplett redesignt worden, wir haben mehrere Generationen von Clubbern bei uns begrüßt. Irgendwann kommt man zu dem Punkt, an dem es schwierig wird, sich neu zu erfinden. Dann ist einfach der richtige Zeitpunkt gekommen, um zu sagen: Wir hören auf, so lange es am Schönsten ist.
Was bedeutet Deiner Meinung nach das Tribehouse-Aus für die Clubszene und damit für das Nachtleben in der Region?
Erik Ludwig: Ich denke, dass das Tribehouse über Jahre Trends setzen konnte, und das Wohnzimmer für viel Nightlife- und Music-Afficionados aus ganz Deutschland war. Ob die Lücke, die wir hinterlassen, schwer zu schließen ist, wird sich zeigen.
Wie geht es für die Crew weiter?
Erik Ludwig: Bis zu unserem Closing am 3. Mai bedeutet das für unsere Crew, dass sie besonders viel arbeiten wird. Wir werden in der verbleibenden Zeit bis Mai das Tribehouse noch oft nach allen Regeln der Kunst durchrocken. Danach geht es ganz normal in den Sommer. Und auch im Winter wird es mit Veranstaltungen, die wir an verschiedenen Orten planen, genug Arbeit geben. Unsere festen Mitarbeiter sind schon mal gar nicht tangiert. Wir haben ja neben dem Tribehouse auch noch einige andere gastronomische Projekte und von daher mehr als genug zu tun.
Demnach wird es Events wie die Kiesgrube und den Blauen See auch in Zukunft geben. Kannst Du uns sonst noch etwas verraten?
Erik Ludwig: Richtig. So wie es aussieht, können wir mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit auch dieses Jahr wieder unser kleines Paradies Kiesgrube betreiben. Auch beim Blauen See steht bis dato alles auf Go. In den Wintermonaten wird es aber natürlich auch Tribehouse Events geben. Ob groß oder klein, in Off Locations oder Clubs, mit Techno, House oder Electro und das alles garniert mit ganz viel Tribehouse-Spirit.
Gibt es etwas, was Du den zahlreichen Tribehouse-Fans sagen möchtest?
Erik Ludwig: Ich hoffe, Ihr seid nicht all zu traurig. Freut Euch auf die Zeit, die im Club noch vor uns liegt! Wir haben ein ganz spannendes Programm für Euch gestrickt. Auch die Zeit danach wird niemand auf Tribehouse Vibes verzichten müssen. Unser gesamtes Team ist hoch motiviert.
Und wieder verliert der Raum Düsseldorf eine der letzten verbleibenden Partylocations, es ist echt schade wie viele gute Clubs hier dicht machen...
Tribehouse schließt Anfang Mai seine Pforten
Von DENISE BREIDBACH (quelle: www.tonight.de; RP)
Kurz vor Weihnachten gibt's ein traurige Nachricht für alle Nachtschwärmer: Nach 14 Jahren gehen am 3. Mai im Neusser Tribehouse die Lichter aus. Damit endet die Ära von einem der besten Clubs Deutschlands, der von zahlreichen DJ-Größen wie Sven Väth, WestBam, Tom Novy und Loco Dice gerockt wurde. TONIGHT hat mit Erik Ludwig, einem der drei Inhaber, gesprochen.
Gerüchte gab es schon länger, jetzt ist es offiziell - wie fühlt Ihr Euch?
Erik Ludwig: Die Gerüchte gibt es in der Tat schon sehr lange. Vor ungefähr 2 Jahren haben meine Partner (Bayram Avucu und Frank Klement, Anm. d. Red.) und ich angefangen, uns ernsthaft mit dem konkreten Ausstiegsgedanken zu befassen. Ab diesem Zeitpunkt haben wir auf Nachfrage immer wieder gesagt, dass wir das Tribehouse nicht mehr bis zu dem Sankt Nimmerleinstag betreiben wollen. Für uns war es die letzten Wochen natürlich schon etwas anstrengend, da wir großen Wert darauf gelegt haben, dass wir den konkreten Closing Termin so lange unter Verschluss halten, bis er ganz offiziell verkündet werden soll. Da es natürlich nicht besonders angenehm ist, ständig Fragen von Menschen auszuweichen, die einem nahe stehen, freuen wir uns jetzt umso mehr, dass der Tag der Verkündung hinter uns liegt. Jetzt überwiegt, bei aller Wehmut, natürlich die Freude auf die letzten Monate im Club und die Zeit danach, für die wir uns einiges vorgenommen haben.
Welche Gründe haben dazu geführt, dass das Tribehouse schließen wird?
Erik Ludwig: Das ist mit wenigen Worten erklärt. Das Tribehouse ist mit über 14 Jahren eine alte Dame. Bei uns hat so ziemlich jeder relevante DJ gespielt, die Location ist immer wieder komplett redesignt worden, wir haben mehrere Generationen von Clubbern bei uns begrüßt. Irgendwann kommt man zu dem Punkt, an dem es schwierig wird, sich neu zu erfinden. Dann ist einfach der richtige Zeitpunkt gekommen, um zu sagen: Wir hören auf, so lange es am Schönsten ist.
Was bedeutet Deiner Meinung nach das Tribehouse-Aus für die Clubszene und damit für das Nachtleben in der Region?
Erik Ludwig: Ich denke, dass das Tribehouse über Jahre Trends setzen konnte, und das Wohnzimmer für viel Nightlife- und Music-Afficionados aus ganz Deutschland war. Ob die Lücke, die wir hinterlassen, schwer zu schließen ist, wird sich zeigen.
Wie geht es für die Crew weiter?
Erik Ludwig: Bis zu unserem Closing am 3. Mai bedeutet das für unsere Crew, dass sie besonders viel arbeiten wird. Wir werden in der verbleibenden Zeit bis Mai das Tribehouse noch oft nach allen Regeln der Kunst durchrocken. Danach geht es ganz normal in den Sommer. Und auch im Winter wird es mit Veranstaltungen, die wir an verschiedenen Orten planen, genug Arbeit geben. Unsere festen Mitarbeiter sind schon mal gar nicht tangiert. Wir haben ja neben dem Tribehouse auch noch einige andere gastronomische Projekte und von daher mehr als genug zu tun.
Demnach wird es Events wie die Kiesgrube und den Blauen See auch in Zukunft geben. Kannst Du uns sonst noch etwas verraten?
Erik Ludwig: Richtig. So wie es aussieht, können wir mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit auch dieses Jahr wieder unser kleines Paradies Kiesgrube betreiben. Auch beim Blauen See steht bis dato alles auf Go. In den Wintermonaten wird es aber natürlich auch Tribehouse Events geben. Ob groß oder klein, in Off Locations oder Clubs, mit Techno, House oder Electro und das alles garniert mit ganz viel Tribehouse-Spirit.
Gibt es etwas, was Du den zahlreichen Tribehouse-Fans sagen möchtest?
Erik Ludwig: Ich hoffe, Ihr seid nicht all zu traurig. Freut Euch auf die Zeit, die im Club noch vor uns liegt! Wir haben ein ganz spannendes Programm für Euch gestrickt. Auch die Zeit danach wird niemand auf Tribehouse Vibes verzichten müssen. Unser gesamtes Team ist hoch motiviert.
Und wieder verliert der Raum Düsseldorf eine der letzten verbleibenden Partylocations, es ist echt schade wie viele gute Clubs hier dicht machen...

